Exkursion der 7. Jahrgangsstufe: Alltagskompetenzen hautnah erleben
Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen“ unternahm die 7. Jahrgangsstufe einen spannenden und lehrreichen Ausflug, um Landwirtschaft und Tierhaltung direkt vor Ort zu erleben.
Erstes Ziel der Exkursion war der Bauernhof der Familie Kick in Tännesberg. Frau Kick empfing die Klassen herzlich und führte sie durch den Betrieb. Im modernen Freilaufstall gewannen die Schülerinnen und Schüler einen direkten Eindruck davon, wie die Tiere artgerecht gehalten werden und wie viel Bewegungsfreiheit sie dort haben. Geduldig beantwortete Frau Kick die vielen Fragen der Jugendlichen. Dabei erfuhren sie erstaunliche einer Kuh: Neben der riesigen täglichen Futtermenge beeindruckte vor allem die Information, dass rund 500 Liter Blut durch das Euter fließen müssen, damit eine Kuh nur einen einzigen Liter Milch produzieren kann.
Nach der ersten Station führte uns kleine Wanderung in Richtung des geologischen Lehrpfades. Das Ziel war die Rinderweide der Familie Schwarz. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler ein ganz anderes Haltungskonzept kennen: die ganzjährige Weidetierhaltung. Vor Ort konnten sie beobachten, wie die Rinder das ganze Jahr über im Freien leben und welche Besonderheiten diese Form der Landwirtschaft mit sich bringt.
Zurück ging es über einen steilen Anstieg auf den Schlossberg, wo die Schüler die herrliche Aussicht und ihre Pause genießen konnten. Am Hof der Familie Kick wartete dann bereits der Bus, der uns zurück zur Schule brachte.
Der Ausflug war ein voller Erfolg. Er bot den Siebtklässlern eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen und ein besseres Verständnis für regionale Lebensmittelerzeugung und Tierwohl zu entwickeln.
Heike Hollmann






















